Rentenfonds

Rentenfonds bestehen aus unterschiedlichen fest oder variabel verzinslichen Wertpapieren, die unterschiedliche Laufzeiten und Zinssätze haben. Wertpapiere stellen in diesem Zusammenhang vom Staat oder von Unternehmen herausgegebene Anleihen dar. Das Wort "Renten" ist dabei nicht im Sinne einer Rentenversicherung zu verstehen. Die Wertentwicklung der Rentenfonds hängt von Kapitalmarkt-Zinsniveau ab. Allgemein sind Rentenpapiere mit weniger Risiko behaftet, wenn sie langfristig angelegt sind. Sie sind wesentlich sicherer als Aktienfonds und eigenen sich daher auch zur Altervorsorge. Die Renditen von Rentenfonds bleiben allerdings immer hinter denen von Aktienfonds zurück.

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Mischfonds

Bei Mischfonds werden verschiedene Aktien und Wertpapieren zusammengefasst. Je nach Marktlage kann der Schwerpunkt der Gewichtung auf dem einen oder anderen Produkt liegen. Mischfonds sind risikoreicher als Renten- oder Immobilienfonds, da auch Aktien und damit Börsenschwankungen eine Rolle spielen. Das Risiko kann allerdings durch die richtige Auswahl der Produkte und ein insgesamt gutes Fondsmanagement fast völlig eingedämmt werden. Eine gute Auswahl sichert hohe Renditen, zumal durch die Unterschiedlichkeit der beteiligten Produkte die größte Risikostreuung (Diversifizierung) besteht. Mischfonds eignen sich somit für diejenigen, die gleichermaßen Wert auf eine durchschnittliche Risikoarmut und ansprechende Gewinne legen.

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Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds investieren hauptsächlich in Immobilien wie Einkaufszentren, Bürogebäude oder Grundstücke. Die Anlageform wird als offen bezeichnet, weil die Zahl der Anleger und Objekte nicht beschränkt ist und Anteile kontinuierlich ausgegeben und zurückgenommen werden können. Mit einem offenen Immobilienfonds erwirbt man Anteilsscheine, so genannte Zertifikate, mit denen man zum Miteigentümer der jeweiligen Gebäude wird. Gewinne werden durch Mieteinnahmen gesichert. Damit sind Immobilienfonds eine sehr sichere und inflationsneutrale Geldanlage. Die Ertragschancen, die ein solches Produkt bietet, werden mit Renditen um die 5 bis 7 Prozent beziffert. Für die meisten Immobilienfonds wird eine Mindestlaufzeit von 7 Jahren empfohlen. Offene Immobilienfonds sind insgesamt gesehen effektiver, wenn eine längere Laufzeit vereinbart wird. 

 

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Dachfonds

Dachfonds sind Fonds, die ihr Fondsvermögen in andere Fonds, so genannte Unterfonds, investieren. Als "Unterfonds" fungieren Produkte, die sich aus Aktien, Renten, Immobilien oder Geldmarkttitel zusammensetzen. Maximal 20 Prozent des Fondsvermögens dürfen in Anteilen an einzelnen Fonds angelegt werden und maximal 10 Prozent der Anteile eines Fonds können erworben werden. Die Anteile werden, individuell auf den Anleger zugeschnitten, von Fondsmanagern ausgewählt . Da bei dieser Fondsform nur Teile der jeweiligen Fonds erworben werden, können auch Kleinstanleger mit niederem Vermögen investieren und damit in den Genuss einer standardisierten Vermögensverwaltung kommen. Durch die zumeist breite Streuung des Anlegerkapitals auf verschiedene Produkte ist das Anlagerisiko eher geringer.

Dachfonds werden vermutlich auch nach Einführung der neuen Abgeltungssteuer in 2009 die Gewinner der Investmentfondsbranche sein

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